Sommerfest des Hospizverein Niederberg 2017

23-07-2017

Zu einem gemeinsamen Sommerfest trafen sich die aktiven Hospizbegleiterinnen und -begleiter mit den Koordinatorinnen und den Vorstandsmitgliedern am späten Nachmittag des 14. Juli. In lockerer Atmosphäre und bei sehr leckeren Speisen vom Grill wurden viele angeregte Gespräche - nicht nur zu vereinsinternen Themen - geführt. Und obwohl das Wetter an diesem Tag nicht wirklich einladend für ein Grillfest war, konnte es die gute Stimmung aller Beteiligten nicht trüben. Der Vorstand hatte für eine reichhaltige Auswahl köstlicher Speisen und Getränke gesorgt und auch die Zubereitung des Grillgutes übernommen. So ging am Abend nach manch intensivem Gedankenaustausch zwischen den Teilnehmern eine rundherum gelungene Veranstaltung zu Ende. Wir danken allen Organisatoren und Mitwirkenden für ihren großzügigen Einsatz. Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie unter "Sommerfest des Hospizverein 2017".

 



Sterben, Tod und Jenseits im Glauben der Muslime

11-07-2017

Eine zentrale Grundhaltung der Hospizarbeit ist ihre überkonfessionelle Ausrichtung. Daher sind wir immer gerne bereit, Informationen aus verschiedenen Glaubensrichtungen zu den Kernthemen der Hospizarbeit aufzugreifen und im Rahmen unserer offenen Abende zu präsentieren. Am 6. Juli war Frau Özmen aus Dortmund unsere Referentin. Ihr Vortrag behandelte, wie der Islam mit Sterben, Tod und Trauer umgeht und welche Vorstellungen hierzu die in Deutschland lebenden Muslime prägen. Der theoretische Hintergrund wurde von ihr mit vielen praktischen Beispielen, unter anderem an einer Puppe, verdeutlicht und vertieft. Die nahezu 40 Gäste des Abends waren sehr beeindruckt von der Präsentation und zeigten mit ihren vielen Fragen ihr überaus großes Interesse an diesem Thema. Wir danken Frau Özmen für ihre engagierte Präsentation.

 

Hospizverein Niederberg auf dem Stadtfest in Heiligenhaus

20-06-2017

Bereits zum 10. Mal war beim diesjährigen Stadtfest in Heiligenhaus der Sonntag den Vereinen gewidmet. Und so nutzte der Hospizverein Niederberg auch hier die Möglichkeit, seine Pläne für den Bau des „Hospiz- und Palliativzentrum Niederberg“ einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Anhand des Modells des geplanten Gebäudes und zusätzlicher Schautafeln wurde das Vorhaben mit seinen architektonischen Besonderheiten anschaulich dargestellt.

Bei reichlich Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen lockte das Stadtfest besonders viele Menschen an. Die zahlreichen Besucher unseres Standes waren sehr interessiert und nahmen gerne die bereitgehaltenen Aufmerksamkeiten und Informationen zu unserem Bauvorhaben an. Es war eine rund herum gelungene Veranstaltung, die dem Hospizverein und seiner wichtigen Arbeit neue Beachtung verschaffen und hoffentlich viele Spender zur Unterstützung dieses anspruchsvollen Projektes motivieren konnte. Wir danken allen Mitwirkenden für ihren besonderen Einsatz bei diesem Event.

Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie unter "Hospizverein auf dem Stadtfest in Heiligenhaus 2017".

Abschied von Angelika Frenck als Supervisorin

31-05-2017

Am 8. Mai verabschiedeten unsere ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter sowie Koordinatorin Barbara Stulgies die langjährige Supervisorin Angelika Frenck.

Sie hat die Gruppe mit ihren regelmäßigen Gesprächsangeboten einfühlsam begleitet und für einen sehr kompetenten Rahmen gesorgt, der sich stets an den Bedürfnissen der einzelnen Teilnehmer orientierte.

Der Hospizverein bietet seinen Begleiterinnen und Begleitern nach ihrer Ausbildung regelmäßige Supervision an, um eigene Erfahrungen aus den vielfältigen Begleitungssituationen mit anderen gemeinsam zu reflektieren. Sie bildet somit einen wesentlichen Bestandteil zur Sicherung der Qualität der von uns angebotenen Sterbe- und Trauerbegleitungen.

Wir danken Frau Frenck für Ihre wertvolle Arbeit sehr herzlich und wünschen Ihr für Ihre Zukunft alles Gute!

(das Foto zeigt Frau Frenck als 3. v. r. gemeinsam mit einigen langjährigen Ehrenamtlichen)

 

Physiotherapie und Logopädie in der letzten Lebensphase

11-07-2017

Der offene Abend am 6. April bot zahlreiche praktische Aspekte und zeigte die Möglichkeiten zur Unterstützung, Erleichterung und Förderung des Wohlbefindens durch geeignete Maßnahmen aus dem Bereich der Physiotherapie und Logopädie. Jeder, der einen schwerstkranken und sterbenden Menschen begleitet oder begleitet hat, weiß, wie hilflos man in vielen Situationen ist, wie wichtig aber häufig kleine Handreichungen und Hilfestellungen sein können. Die beiden Vortragenden des Abends, eine Physiotherapeutin und eine Logopädin haben es in hervorragender Weise verstanden, den interessierten Gästen des Abends einige dieser Hilfsmöglichkeiten vorzustellen und deren Anwendung anhand praktischer Beispiele anschaulich darzustellen. Herzlichen Dank.

 







Jahreshauptversammlung 2017

31-05-2017

Die diesjährige satzungsgemäße Mitgliederversammlung des Hospizverein Niederberg e. V. fand am 4. April statt. Der Vorsitzende Pfr. Peter Jansen gab den zahlreich erschienenen Mitgliedern einen Bericht über die wesentlichen Ereignisse des vergangenen Jahres und dankte sowohl den haupt-, als auch den ehrenamtlich engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren großartigen Einsatz, mit dem sie die Ziele des Vereins in den vergangenen Jahren in besonderer Weise unterstützt und gefördert haben.

Die 1. Koordinatorin des Hospizvereins, Andrea Schyklenk, und der für die Vereinsfinanzen zuständige Jürgen Wosimski und gaben für ihre jeweiligen Verantwortungsbereiche einen kurzen Bericht über die Aktivitäten und Ergebnisse.

Die bereits im Vorfeld durchgeführte Kassenprüfung war ohne Beanstandungen verlaufen, so dass der Vorstand von der Mitgliederversammlung entlastet wurde.

Bei den turnusgemäßen Wahlen wurden die zwei stellvertretenden Vorsitzenden Dr. Johann Campean und Dr. Gerd Hattingen von den Mitgliedern einstimmig wiedergewählt. Der Geschäftsführer des Vereins, Wolfgang Droste wurde für die nächsten 2 Jahre ebenso einstimmig wiedergewählt wie auch Jürgen Wosimski in seinem Amt als Finanzvorstand bestätigt wurde.

Auch die beiden Kassenprüfer, Herr Kleinbeckes und Herr Wieseke wurden von der Mitgliederversammlung für eine weitere Periode einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Zum Abschluss der Versammlung appellierte Herr Jansen an alle Mitglieder des Vereins, das Vorhaben zum Bau des Hospiz- und Palliativzentrum Niederberg aktiv zu unterstützen, dafür um Spenden zu werben und es bei jeder sich in Zukunft bietenden Gelegenheit einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

DLRG 23-Stunden Schwimmen zu Gunsten des Hospizverein Niederberg

31-05-2017

Erfreulich große Resonanz hat das Sport-Event der DLRG Velbert hervorgerufen, mit dem der Hospizverein Niederberg unterstützt wurde. Bereits kurz nach Beginn des 23 Stunden Schwimmens am Samstag im Parkbad Velbert waren zahlreiche Schwimmerinnnen und Schwimmer im Wasser. Bis Sonntag-Mittag 13.00 Uhr dauerte die Veranstaltung, deren Erlöse aus den Eintrittsgeldern und dem Getränke- und Essensverkauf für den guten Zweck gespendet wurden. Der Hospizverein beteiligte sich mit einem eigenen Infostand an dem auch kleine gesunde Energiespender für die Aktiven gereicht wurden. Darüber hinaus nahmen aber auch Vereinsmitglieder am Schwimmen teil (im Bild unten sind Frau Feldhausen und Herr Pistor zu sehen) und trugen so zum Gelingen der Veranstaltung bei. Wir danken den Veranstaltern und Organisatoren der DLRG Velbert für ihren großartigen Einsatz und die professionelle Umsetzung dieser Spendenidee.

 





Erweiterung der Sprechzeiten unserer Koordinatorinnen

31-05-2017

Seit März  können wir unsere Sprechzeiten für Sie erweitern. Unsere Koordinatorinnen stehen Ihnen zu folgenden Zeiten persönlich als Ansprechpartnerin für Ihre Fragen in unserem Hospizbüro in der Poststraße 193 in Velbert zur Verfügung: montags, dienstags und mittwochs von 9.00 bis 12.00 Uhr und donnerstags von 15.00 bis 17.00 Uhr sowie freitags nach vorheriger Vereinbarung. Selbstverständlich sind wir auch weiterhin außerhalb der Bürozeiten über unseren Anrufbeantworter für Sie erreichbar. Wir melden uns dann so schnell wie möglich bei Ihnen zurück.

 

Ethische Fallbesprechung am Lebensende

31-05-2017

Die Behandlung und Begleitung irreversibel erkrankter und sterbender Menschen stellt hohe Anforderungen an das behandelnde therapeutische Team. Das wurde eindrucksvoll vom Referenten unseres offenen Abends am 2. März, Klinikpfarrer Peter Jansen vermittelt. Der langjährige Vorsitzende des Hospizverein Niederberg berichtete an diesem Abend den 20 Gästen aus seiner beruflichen Erfahrung und von der Notwendigkeit einer guten Kommunikation zwischen allen Beteiligten, einschließlich der Betroffenen und deren Angehörigen. Ethische Fallbesprechungen sind dabei eine wichtige Möglichkeit, zu einem einvernehmlichen Miteinander zu kommen, wenn es unterschiedliche Meinungen oder Behandlungsfragen gibt und bilden so eine wesentliche Grundlage für die Wirksamkeit einer palliativen Behandlung.

 





Befähigungsseminar ZUR STERBEBEGLEITUNG ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN

31-05-2017

Im Rahmen einer kleinen Feierlichkeit wurden am 16.12.2016 sechs frisch ausgebildete Hospizbegleiterinnen und ein Hospizbegleiter in den Räumen des Hospizverein Niederberg geehrt. Sie alle haben in den letzten 3 Monaten erfolgreich an einer intensiven Ausbildung zur Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen teilgenommen und sind nun höchst motiviert, uns mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit aktiv zu unterstützen. Die fachliche Durchführung und inhaltliche Gestaltung des Seminars lag erneut in den bewährten Händen von Herrn Thomas Schmidt. Die aus vier anspruchsvollen Themen-Blöcken bestehende Ausbildung war bereits im Oktober gestartet und hatte den Teilnehmern u. a. wegen der häufigen Wochenendveranstaltungen ein besonders hohes Maß an Einsatzbereitschaft abverlangt. Wir gratulieren allen Absolventen, heißen sie gerne in unserem Team willkommen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihnen.

 

Hospizverein Niederberg im extraRadiO

31-05-2017

Koordinatorin Andrea Schyklenk und der stellvertretende Geschäftsführer Wolfgang Tamm waren Gäste im extraRadiO-Studio. Beide standen dem Moderator Werner Miehlbradt eine Stunde lang Rede und Antwort zu persönlichen Fragen ihres Engagements und den Themen des Vereins. Die Sendung wurde bereits am Donnerstag, 8. Dezember 2016 um 20:04 Uhr im „Radio Neandertal“ ausgestrahlt. Auf der extraRadiO-Seite "Was lief zuletzt?" können Sie aber ganz nach Belieben den Beitrag nachhören. 

 

Unsere neue Koordinatorin

19-06-2017

Anfang Dezember wurde das Team der Koordinatorinnen des Hospizverein Niederberg e. V. erfolgreich verstärkt. Wir freuen uns, Frau Barbara Stulgies als zusätzliche Koordinatorin begrüßen zu können. Bereits im Sommer hatte der Vorstand beschlossen, angesichts der in den vergangenen Jahren stetig wachsenden Zahlen der Sterbe- und Trauerbegleitungen eine zweite Stelle für eine zusätzliche Koordinatorin zu schaffen. Mit Frau Stulgies haben wir nun eine äußerst kompetente und engagierte Mitarbeiterin gewonnen, die neben reichhaltigen Erfahrungen auch alle Qualifikationen für die anspruchsvolle Arbeit als Koordinatorin in einem ambulanten Hospiz mitbringt. Wir heißen Frau Stulgies herzlich willkommen und wünschen ihr einen guten Start an ihrem neuen Arbeitsplatz. Anlässlich des regelmäßig stattfindenden Treffens mit den Hospizbegleiterinnen und -begleitern am 6. Dezember konnte Frau Stulgies bereits den größten Teil des Teams der ehrenamtlich Mitwirkenden kennenlernen.

 

Pfarrer Peter Jansen zu Gast beim VHS-Erzählcafé

19-06-2017

Der langjährige Vorsitzende des Hospizverein Niederberg, Peter Jansen war am 04.12.2016 Gast im Erzählcafé der VHS Velbert/Heiligenhaus. Der Gastgeber Horst Borrmann plauderte mit seinem Gast über dessen Leben und Wirken in Velbert. Es wurden die vielfältigen Tätigkeitsgebiete präsent, in denen Peter Jansen sich engagiert. Neben seinen hauptamtlichen Aufgaben als Seelsorger im HELIOS Klinikum Niederberg und in der Kolping Familie bildet der Hospizverein den wesentlichen Teil für sein ehrenamtliches Engagement. Darüber hinaus machen Peter Jansen auch seine karnevalistischen Einsätze - nicht nur in seiner Heimatstadt Köln - immer wieder großen Spaß. Viele Fragen der zahlreichen Gäste des Erzählcafés an Peter Jansen drehten sich um aktuelle kirchliche Themen in Velbert und abschließend auch um den angekündigten Bau des Hospiz- und Palliativzentrum Niederberg, der von den Gästen durchweg als sehr positive Entwicklung wahrgenommen wurde.

 

Erweiterung des Kunstwerks wurde seiner Bestimmung übergeben

19-06-2017

Eine kleine Gruppe von Mitwirkenden aus dem Hospizverein, der Tischlerei Kicinski und der lokalen Presse war anwesend, als am Donnerstag, den 30.11.2016 die Erweiterung des Kunstwerks im Hospizverein seiner Bestimmung übergeben wurde. Große Freude herrschte bei den Vertretern des Hospizverein über die sehr gut gelungene Ergänzung des Kunstwerks aus dem Jahr 2003, dass seitdem die symbolischen Lebenslinien der von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf dem letzten Sück ihres Lebensweges begleiteten Menschen aufnimmt. Im Laufe der Jahre haben dort mehrere hundert Namen ihren Platz für ein dauerhaftes Gedenken gefunden. So war es absehbar, dass eine Erweiterung des Kunstwerks erforderlich werden würde. Mit Herrn Wiecha von der Tischlerei Kicinski aus Wülfrath war der richtige Mann für diese Aufgabe gefunden. Ihm ist es in besonderer Weise gelungen, eine künstlerich adäquate Ergänzung mit zwei seitlich angebrachten Teilen zu bauen, die den harmonischen Gesamteindruck des Kunstwerks erhält und es so - vergleichbar mit einem Triptychon - zu erweitern. Unser herzliches Dankeschön richtet sich sowohl an Herrn Wiecha für seine Arbeit, als auch an Herrn Kicinski, der dem Hospizverein den Kostenteil für die Montageleistungen als Spende zukommen lässt. Die Fotos zeigen oben  v.l.n.r. Herrn Jansen, Frau Schyklenk, Herrn Wiecha und Herrn Kicinski und unten das neu entstandene Ensemble.

 



Die Presse zum Hospiz- und Palliatiivzentrum Niederberg (1)

19-06-2017

Die Vorstellung unserer Pläne für den Bau des Hospiz- und Palliatiivzentrum Niederberg fand ein überaus positives Echo in der lokalen Presse. Hier die WAZ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung für Velbert und Heiligenhaus) vom 4. November:

 



Die Presse zum Hospiz- und Palliatiivzentrum Niederberg (2)

19-06-2017

Und hier der Artikel im Stadtanzeiger Niederberg vom 5. November:

 

Großzügige Spende der Offers-Kompeneï

19-06-2017

Gerade noch hatte Peter Jansen, Vorsitzender des Hospizverein Niederberg, anlässlich der Vorstellung der Pläne für das neue Hospiz- und Palliativzentrum Niederberg an die Spendenbereitschaft der Gäste der Präsentation apelliert, da kamen die Vertreter der Offers-Kompeneï nach vorne und übergaben eine überaus großzügige Spende in Höhe von 650 Euro. Der Betrag war größtenteils bei der Kollekte des Mundartgottesdienstes in der „Alten Kirche“ zusammen gekommen. Wir sagen der Offers-Kompenei und allen Spendern herzlichen Dank. (Das obere Foto wurde uns freundlicherweise von Frau Menke vom Stadtanzeiger Niederberg zur Verfügung gestellt).

 



Vorstellung der Pläne für das Hospiz- und Palliativzentrum Niederberg

21-11-2016

Mehr als 70 Gäste waren der Einladung des Hospizverein Niederberg gefolgt und am 2. November anlässlich der Präsentationsveranstaltung in das Best-Western Parkhotel Velbert gekommen. So konnte der Vorsitzende Peter Jansen neben zahlreichen Vertretern sozialer Einrichtungen und Verbände aus der Region auch den Bürgermeister in Velbert, Dirk Lukrafka und den stellvertretenden Bürgermeister in Heiligenhaus, Hans-Peter Schreven begrüßen. Das Interesse an den Plänen für das Hospiz- und Palliativzentrum Niederberg war allseits groß, wie auch den ausführlichen Berichten der Presse zu entnehmen ist. Zum Abschluss der Präsentation enthüllte der Vorstand des Hospizvereins ein Modell des Gebäudes, das vom Architekten Michael Krieger gespendet wurde. Auf dem unteren Foto, das uns freundlicherweise von Frau Menke (Stadtanzeiger Niederberg) zur Verfügung gestellt wurde, sind die Herren Krieger, Dr. Hattingen, Wosimski, Tamm, Jansen, Droste und Dr. Campean (v. l. n. r.) zu sehen. Weitere Bilder hierzu finden Sie in der Fotogalerie.

Detaillierte Informationen erhalten Sie unter www.hpzn.de.

 

Der Hospizverein trauert um Ingeborg Pistor

17-11-2016

Die Menschen im Hospizverein haben am 10. Oktober einen großen Verlust erlitten. Unsere langjährige ehrenamtliche Begleiterin Ingeborg Pistor ist völlig überraschend und unerwartet gestorben. Über 13 Jahre war sie eine große Bereicherung in erster Linie für die sterbenden Menschen, die sie immer voller Respekt und Liebe begleitet hat und genauso für unser Team. Wo Ingeborg Pistor war, da war sie ganz. Mit ihrer lebensbejahenden Art, in sich ruhend und dabei ganz wach, hat sie bei allen viel bewegt. Wir durften viel von ihr lernen. Der Verlust schmerzt sehr und wir sind voller Dankbarkeit, dass wir diese besondere Frau- deren Leben auf Liebe gegründet war - kennen und in unserem Team haben durften.

 

Welthospiztag am 8. Oktober 2016

13-10-2016

Das Motto des diesjährigen Welthospiztages lautete: „Hospiz- und Palliativversorgung. Stärken. Ausbauen. Vernetzen.“ Zur Verdeutlichung dieses Themenschwerpunktes hatte der Hospizverein Niederberg während der Hauptgeschäftszeit einen Informationsstand im Eingangsbereich des Einkaufszentrums an der Sontumer Straße eingerichtet. Zahlreiche Kunden zeigten sich auf ihrem Weg zu den Geschäften überaus interessiert und erhielten einen Einblick in die Arbeit der ehrenamtlichen Hospiz-Begleiterinnen und -Begleiter. Wir danken allen Mitwirkenden für ihre besondere Einsatzbereitschaft (auf dem Foto ist die Standbesatzung des Nachmittags zu sehen).  

 

Der Tod im Märchen

30-08-2016

Unter diesem Titel stellten in unserer Reihe offener Abende am 16. August Tina Jäger, Ingeborg Pistor und Hans-Henning Pistor ausgewählte Märchen aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Epochen vor. Volksmärchen waren Jahrhunderte lang mündlich überlieferte Erzählungen wundersamer Begebenheiten – für Erwachsene. Sie spiegeln das Denken der Menschen über das Leben, also auch über den Tod in besonderer Weise.

Mit ihren Ausführungen gelang es den Vortragenden in hervorragender Weise, die Charakteristika von Märchen und ihre Wirkung auf die Zuhörer herauszuarbeiten und dabei die Behandlung des Todes im Märchen in den Mittelpunkt zu stellen. Die mehr als 30 Gäste des Abends waren allesamt begeistert und zeigten mit ihren engagierten Diskussionsbeiträgen, dass sowohl das Thema, als auch die Darbietungen der drei Akteure sehr gut gelungen waren.

 

Patientenverfügungen überprüfen

17-08-2016

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einer Entscheidung vom 06.07.2016 die Anforderungen an Festlegungen in einer Patientenverfügung verschärft. Die dieser Entscheidung zu Grunde liegende Patienten­verfügung wurde als nicht „hinreichend konkret“ bezeichnet. In einer Patientenverfügung können einwilligungsfähige, volljährige Personen schriftlich festlegen, welche medizinischen Maßnahmen sie wünschen oder ablehnen, für den Fall, dass sie später in eine Situation geraten, in der sie nicht mehr einwilligen können (z.B. Koma, schwerste Demenz). Der Hospizverein Niederberg e.V., der in den vergangenen Jahren bereits mehrere hundert Beratungsgespräche zu Patientenverfügungen durchgeführt hat, weist nun darauf hin, dass die vom Hospizverein beratenen Personen sich in diesem Zusammenhang keine Sorge machen müssen. „Die von uns eingesetzten Formulare des Beck-Verlages sind nach Auskunft von Juristen hinreichend konkret formuliert“, bestätigt Beraterin Uta Tamm vom Hospizverein Niederberg. „Insbesondere besteht dort z.B. die Möglichkeit, speziell eine künstliche Ernährung für bestimmte Situationen abzulehnen.“

„Der BGH hat den formulierten Wunsch, dass ‚lebensverlängernde Maßnahmen unterbleiben‘ sollen, als nicht ausreichend konkret für den Abbruch einer künstlichen Ernährung bezeichnet.“ so Berater Stefan Overkamp. „Wer eine Patientenverfügung hat, sollte daher prüfen, ob dort dieser Aspekt ausreichend konkret formuliert wurde. Insbesondere ältere Patientenverfügungen (vor 2005) sollten überprüft werden. Die Rechtsgrundlage für Patientenverfügungen ist 2009 gesetzlich neu geregelt worden.“

Der Hospizverein Niederberg e.V. berät Bürgerinnen und Bürger zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Eine Terminabsprache kann telefonisch über das Büro unter Tel. 02051 207941 erfolgen.

Weitere Informationen zu unserem Beratungsangebot im Bereich Patientenvorsorge finden Sie unter "Unsere Angebote" -> "Beratung". Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Neue Ausbildung für Begleiterinnen und Begleiter beginnt Mitte Oktober

15-08-2016

Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtet in ihrer Velberter Ausgabe vom 12. August 2016 ausführlich über den Hospizverein Niederberg e. V.. Unsere Mitteilung, dass es noch freie Plätze in der im Herbst beginnenden Ausbildung neuer ehrenamtlicher Hospizbegleiterinnen und -begleiter gibt, wurde von WAZ-Redakteur Sascha Döring gerne aufgegriffen, um über unser vielfältiges Engagement für Menschen in Ihrer letzten Lebensphase zu berichten. In einem zusätzlichen Kommentar über seine persönlichen Erlebnisse würdigt er die hervorragende Arbeit unserer ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter in besonderer Weise. Dafür bedanken wir uns herzlich.

 

5 Jahre Offenes Trauercafe im Hospizverein

09-06-2016

Schon seit 5 Jahren gibt es das Offene Trauercafe des Hospizverein Niederberg e. V.. Die Entstehung dieses Angebots geht auf eine Initiative von Frau van Nahl zurück, die mit ihrer Idee auf ein positives Echo trifft und damit allen Menschen, die einen schweren Verlust erlitten haben, den Kontakt mit Gleichgesinnten auf einfache Art ermöglicht.

Unter dem Beifall der anwesenden Gäste des Trauercafes gratulierten zu diesem kleinen Jubiläum am 05. Juni der stellvertretende Vorsitzende des Hospizvereins, Dr. Johann Campean und die Koordinatorin Andrea Schyklenk der Initiatorin und Organisatorin Erika van Nahl (Mitte) und den tatkräftigen Helferinnen Frau Biesterfeld (links) und Frau Wähner (rechts). Den Damen wurde im Namen des gesamten Vorstands für ihren großen Einsatz gedankt und ein frühsommerliches Blumengeschenk überreicht. Eine Besonderheit an diesem Sonntag war die eigens für den Anlass zubereitete Torte. Obwohl die Aufschrift nicht ganz zum Ereignis passte (der Hospizverein besteht ja bereits seit 16 Jahren), schmeckte die Torte allen Gästen hervorragend.

 

Das Offene Trauercafe ist regelmäßig am ersten und dritten Sonntag im Monat in der Zeit von 15 bis 17 Uhr in den Räumen des Hospizverein Niederberg in der Poststraße 193 in Velbert geöffnet. Darüber hinaus gibt es - nach Vorankündigung z. B. an Feiertagen - zusätzliche Termine. Jeder Mensch, der trauert oder einen großen Verlust erlitten hat, ist herzlich willkommen.

Weitere Fotos finden Sie in der Fotogalerie unter „5 Jahre Trauercafe“.



Büchervorstellung der besonderen Art

08-06-2016

Eine ganz persönliche Vorstellung von ausgesuchten Büchern, die erst vor kurzer Zeit das Licht des Buchmarktes erblickt haben, fand in unserer Reihe der Offenen Abende am 24. Mai in den Räumen des Hospizvereins statt. Unsere Spezialistin für das Thema Patientenverfügung, Frau Uta Tamm, hatte sich diesmal ihrem anderen Lieblingsthema „Literatur“ gewidmet und insgesamt 11 Neuerscheinungen des Buchmarktes zu den Themen Tod und Sterben ausgewählt, die sie den Gästen des Abends in engagierter Form ans Herz legte.

Dabei reichte die Palette von Sachbüchern über Romane bis hin zu Bilderbüchern. Trotz des ernsten Themenschwerpunktes gab es für die Gäste genügend Gelegenheiten zu schmunzeln, denn Frau Tamm verstand es immer wieder, auch die humorvollen Facetten der Literatur herauszustellen. Die Resonanz der zahlreichen Gäste dieses Offenen Abends war erneut sehr positiv.

Teilnehmer mit spontanen Lesewünschen konnten die Bücher gleich im Anschluss an die Vorstellung in unserer Hospizbibliothek ausleihen.

 

Jahreshauptversammlung 2016

10-05-2016

Die diesjährige satzungsgemäße Mitgliederversammlung des Hospizverein Niederberg e. V. fand am 6. April statt. Sowohl der 1. Vorsitzende Peter Jansen, als auch der für die Vereinsfinanzen zuständige Jürgen Wosimski und die Koordinatorin des Hospizvereins, Andrea Schyklenk (wegen Krankheit vertreten durch Herrn Tamm) gaben den versammelten Mitgliedern für ihre jeweiligen Verantwortungsbereiche einen Bericht über die wesentlichen Ereignisse und Ergebnisse des vergangenen Jahres. Sie richteten dabei ihren speziellen Dank an die vielen ehrenamtlich engagierten Mitwirkenden, ohne deren Arbeit der Verein seine Zielsetzung nicht verwirklichen könnte. Im Anschluss wurde der Vorstand von der Mitgliederversammlung entlastet. Bei den zur Wahl anstehenden Vorstandspositionen (1. Vorsitzender und stellvertretender Geschäftsführer) wurden sowohl Herr Jansen, als auch Herr Tamm einstimmig für die nächsten 2 Jahre wiedergewählt. Auch die beiden Kassenprüfer, Herr Kleinbeckes und Herr Wieseke wurden von der Mitgliederversammlung für weitere 2 Geschäftsjahre einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

 

„Krankheit als Spiegel meiner selbst - oder: Was hat mein Leben mit mir zu tun?“

31-03-2016

Das war das Thema des Offenen Abends am 17. März. Dabei ging es um besondere Begebenheiten z. B. mit kranken und sterbenden Menschen, die wir gerne - häufig auch unbewusst - zu verdrängen versuchen. Doch plötzlich erwischen uns diese Momente „eiskalt“ und fordern eine spontane Auseinandersetzung mit unserem Gegenüber und uns selbst.

Diesen speziellen Situationen und den damit verbundenen Gefühlen ging Thomas Schmidt als Vortragender gemeinsam mit den Gästen des Abends ein Stück weit auf den Grund. Mit seinen teilweise sehr persönlichen Schilderungen konnte er den überaus interessierten Gästen wertvolle Denkanstöße geben um mögliche Ursachen und Zusammenhänge von Krankheiten mit dem eigenen Leben zu erkennen. Die zahlreichen Fragen und lebhaften Diskussionsbeiträge der Gäste brachten sehr unterschiedliche Ideen für ein aktives Auseinandersetzen mit diesem Themenkomplex zum Vorschein.

 

AUSBILDUNG ZUR STERBEBEGLEITUNG ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN

16-02-2016

Insgesamt 14 neue Hospiz-Begleiterinnen und Begleiter, davon einer der Hospizgruppe Wülfrath, haben unser jüngstes Ausbildungsangebot zur Sterbebegleitung erfolgreich absolviert. Sie erhielten im Rahmen des Neujahrsempfangs ihre Zertifikate aus der Hand des 1. Vorsitzenden, Pfarrer Peter Jansen und der Koordinatorinnen Andrea Schyklenk und Beate Krüger.

 

Die Ausbildung wurde erneut vom Hospizverein Niederberg ausgerichtet. Die fachliche Durchführung und inhaltliche Gestaltung lag in den bewährten Händen von Herrn Thomas Schmidt. Das aus vier dicht gestaffelten Themen-Blöcken bestehende Seminar war bereits im November vergangenen Jahres gestartet und hatte den Teilnehmern u. a. wegen der häufigen Wochenendveranstaltungen ein besonders hohes Maß an Einsatzbereitschaft abverlangt.

 

Wir gratulieren allen Absolventen, heißen sie gerne in unserem Team willkommen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihnen.

 

Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie unter "Neujahrsempfang 2016".

NEUJAHRSEMPFANG 2016

16-02-2016

Am Samstag, den 13. Februar fand der Neujahrsempfang des Hospizvereins statt. Mehr als 60 Mitglieder, Freunde und Förderer des Hospizverein Niederberg e. V. waren in den Gemeindesaal der St. Paulus-Gemeinde in der Poststr. 193 gekommen, um von den laufenden und geplanten Aktivitäten des Vereins zu hören und sich in lockeren Gesprächen auszutauschen. Der 1. Vorsitzende, Pfarrer Peter Jansen spannte in seiner kurzen Rede einen Bogen von den Ereignissen des vergangenen Jahres zu den vor uns liegenden Herausforderungen und richtete seinen speziellen Dank an die vielen ehrenamtlich engagierten Mitwirkenden, ohne deren Arbeit der Verein seine Ziele nicht erreichen könnte.

 

Musikalisch wurde der Neujahrsempfang in hervorragender Weise von Frau Iris Valentin, Klarinette, Herrn Holger Sirringhaus, Fagott und Herrn Klaus Georg Hanf, Klavier bereichert, die mit ihren engagierten Darbietungen ausgesuchter Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Max Lenz der Veranstaltung einen festlichen Rahmen gaben.

 

Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie unter "Neujahrsempfang 2016".

Vorweihnachtliches Trauercafe am 6. Dezember

09-12-2015

Mit einer besonderen, zur Adventszeit passenden Tischdekoration waren die Plätze im Trauercafe für die zahlreichen Gäste am 6. Dezember geschmückt. Das Offene Trauercafe des Hospizverein Niederberg gibt es mittlerweile seit mehr als 4 Jahren. Es steht allen Menschen offen, die einen schweren Verlust erlitten haben. Seit den Anfängen kümmert sich Frau van Nahl nicht nur um das leibliche Wohl der Gäste, sondern auch um die Organisation und Durchführung.

 

Die Öffnungszeiten des Offenen Trauercafe sind regelmäßig am ersten und dritten Sonntag im Monat in der Zeit von 15 bis 17 Uhr in den Räumen des Hospizverein Niederberg in der Poststraße 193 in Velbert. Zusätzliche Öffnungszeiten gibt es nach Vorankündigung an speziellen Feiertagen - wie z. B. jetzt am 2. Weihnachtsfeiertag.

Jeder Mensch, der trauert oder einen großen Verlust erlitten hat, ist herzlich willkommen.


Außerordentliche Mitgliederversammlung

30-11-2015

Für den Abend des 25. November hatte der Vorstand des Hospizverein Niederberg zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in die Poststraße 193 eingeladen. Thema des Abends war die Information der Mitglieder über den Stand des Vorhabens zum Bau eines stationären Hospizes in Velbert. Wegen des großen Interesses fand die Veranstaltung im Pfarrgemeindesaal der St. Paulusgemeinde statt. Aus den Reihen der Mitglieder gab es neben vielen positiven Reaktionen auch zahlreiche Hinweise und Anregungen für die geplanten nächsten Schritte und die noch notwendige Gewinnung von weiteren Spenden.

 

Vortrag über interkulturelle Kommunikation

08-12-2015

Gemeinsam mit der SAPV Niederberg GmbH gestaltete der Hospizverein Niederberg am 18. November einen Vortragsabend zum Thema Interkulturelle Kommunikation in der Onkologie. Die Referentin, Frau Gülbahar Erdem, die aufgrund ihrer Tätigkeit als Vorsitzende des MUSE e. V. (Muslimische Seelsorge in Wiesbaden) im Amt für Zuwanderung und Integration über einen praxisnahen Bezug zu diesen Themen verfügt, schilderte in ihrem lebendigen Vortrag die alltägliche Problematik und zeigte Lösungsansätze hierfür auf.

 

Die Veranstaltung im Best Western Parkhotel Velbert fand großen Anklang bei den mehr als 70 Teilnehmern, zu denen in erster Linie Ärzte und Fachkräfte der Palliativ- und Hospizversorgung zählten.

Noch einmal gemeinsam Abschied nehmen

15-11-2015

Der mittlerweile schon traditionelle Abschiedsabend des Hospizverein Niederberg fand in diesem Jahr am 12. November statt. Die Angehörigen der Verstorbenen, die in den vergangenen 12 Monaten durch uns begleitet wurden, und die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen und -begleiter trafen sich nach einer kurzen Andacht in der benachbarten St. Pauluskirche zu einem gemeinsamen Gedenken in den Räumen des Hospizvereins. Das Treffen bot allen Teilnehmern einen dem Anlass entsprechenden geschlossenen Rahmen, um noch einmal in Ruhe der Verstorbenen zu gedenken. Für jeden der 66 von uns begleiteten Verstorbenen, wurde als bleibendes Andenken eine stilisierte Lebenslinie mit seinem Namen in das eigens für diesen Zweck gestaltete Kunstwerk eingefügt.

 

Evangelisches Erwachsenenbildungswerk zu Gast beim Hospizverein

26-10-2015

Der Kirchenkreis Niederberg und das evangelische Erwachsenenbildungswerk Nordrhein haben im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Bestattungsformen im Wandel“ auch die Arbeit der Hospizbewegung vorgestellt. Hierzu fand am 20. Oktober ein Vortrag in den Räumen des Hospizverein Niederberg statt. Frau Andrea Schyklenk und einige ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen berichteten von der praktischen Arbeit bei der Begleitung sterbender Menschen und der betroffenen Angehörigen und gaben einen Einblick in die darüber hinausgehenden Aufgaben des Hospizvereins. Die Veranstaltung fand trotz der Ankündigungen in der lokalen Presse nur in einem kleinen Kreis statt, die Gäste zeigten sich aber außerordentlich interessiert und es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion zwischen den Teilnehmern. Frau Enke Hoffmann bestätigte als Veranstalterin des Kirchenkreises Niederberg, dass die hier vorgestellten Aspekte der Hospizarbeit die Veranstaltungsreihe in wesentlichen Punkten komplettiert hätten.

 

Vortrag zum Thema Patientenverfügung

26-10-2015

Der Ludgerustreff in Heiligenhaus ist seit vielen Jahren aktiv in den Themenfeldern der Seniorenbetreuung. Am Abend des 19. Oktober stand das Thema „Patientenverfügung und Vorsorge­vollmacht“ auf der Agenda. Für das spezielle Fachwissen sorgte Herr Stefan Overkamp, einer der Fachberater des Hospizvereins Niederberg, der mit seinem fundierten Vortrag über den aktuellen Stand der Vorsorgemöglichkeiten informierte. Die mehr als 60 Gäste folgten den Ausführungen des Vortragenden mit großem Interesse und stellten viele Fragen, in denen sich auch die individuellen Erfahrungen mit Vollmachten und Patientenverfügungen zeigten.

 

Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einem kurzen Überblick über das System der ambulanten und stationären Hospizarbeit sowie der palliativen Versorgung von unserem ehemaligen Vorstandsmitglied Frau Judith Kohlstruck.

 

Naturgemäß lassen sich einzelne Fragestellungen in diesem auch stark juristisch geprägten Themengebiet nur sinnvoll im Rahmen einer Einzelberatung erörtern, doch an diesem Abend konnten die meisten Fragen abschließend geklärt werden. Die rege Teilnahme an den entstehenden Diskussionen zeigte deutlich, dass sowohl das Thema, als auch der Teilnehmerkreis sehr gut zueinander passten. Also Alles in Allem ein sehr erfolgreicher Informationsabend.

 

Die Veranstalterin, Frau Ingrid Niering sprach den Akteuren des Abends ihren herzlichen Dank aus und versäumte es nicht, auf das Spendenkörbchen für den Hospizverein hinzuweisen, in dem sich am Ende eine schöne Summe angesammelt hatte.

Ein herzliches Dankeschön an die freundlichen Spender und Spenderinnen.

Offener Abend „Sterbebegleitung bei demenziell erkrankten Menschen“

26-10-2015

Am Abend des 15.10.2015 referierte Herr Thomas Schmidt, Sozialpädagoge und Trauerbegleiter zum Thema „Sterbebegleitung bei demenziell erkrankten Menschen“. Die Raumkapazitäten des Hospizvereins wurden von den zahlreich erschienenen Gästen vollends ausgeschöpft. Mit seinen kompetenten Ausführungen stellte Herr Schmidt dieses äußerst anspruchsvolle Thema sehr nachvollziehbar dar. Die zahlreichen praxisbezogenen Beispiele bildeten immer wieder eine gute Diskussionsbasis, auf der sich ein lebhafter Austausch zwischen den Gästen und dem Vortragenden entwickeln konnte.

 

Das Resümee dieses Abends:

Die Betreuung und Begleitung demenziell erkrankter Menschen bedeutet, nicht nur in der Phase des Sterbens, Begegnungen, die sich unter Umständen immer wieder neu anfühlen, ohne Wiedererkennung seitens des begleiteten Menschen.

Was gegeben werden kann, ist konstantes, emotionales Annehmen und Verstehen. Dies alles bildet eine vertraute Ebene mit dem Erkrankten, wodurch er sich möglicherweise öffnet und zeigen kann.

Die Herausforderung dabei ist ein ganzheitliches  „sich hineinversetzen können“ in die Krankheit und in die momentane Befindlichkeit des Menschen.

Die eigenen Emotionen dabei sollten wahrgenommen und geachtet werden und es ist ratsam, sich mit Anderen über Erlebtes und Gefühltes auszutauschen.

Kaffee und Kuchen auf der Palliativstation

18-09-2015

Seit nunmehr gut einem Jahr engagieren sich die beiden ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen Imgard Diett (r.) und Gabriele Salmon (l.) regelmäßig in der Palliativstation im Klinikum Niederberg. Immer am ersten und dritten Donnerstag im Monat versorgen die beiden nachmittags die Patienten der Palliativstation und ihre Angehörigen mit einem feinen Angebot an selbst gebackenem Kuchen.

Ob am schön gedeckten Tisch im Stationszimmer oder in den Räumen der Patienten entstehen so bei Kaffee und Gebäck viele teils intensive Gespräche. Dabei haben die beiden immer ein offenes Ohr und auch eine helfende Hand wenn es darum geht, in enger Abstimmung mit den Pflegekräften der Station die Wünsche und Bedürfnisse der Patienten und ihrer Angehörigen zu erfüllen. Wir danken Imgard Diett und Gabriele Salmon für ihren großartigen Einsatz.

 

Mit Engeln leben - Engel erleben

01-09-2015

Der offene Abend am 27. August war dem Thema „Mit Engeln leben - Engel erleben“ gewidmet und war mit knapp 50 Gästen sehr gut besucht. Frau Connie Wedermann berichtete von persönlichen Erfahrungen und Begebenheiten mit Engeln. Die sich anschließende angeregte Diskussion mit den Gästen lotete auch vielfältige Aspekte im Umfeld dieses speziellen Themas aus, die nicht zum unmittelbaren Kern der Hospizarbeit gehören. Unsere Hospizbegleiterinnen und -begleiter betreuen Menschen selbstverständlich unabhängig von ihren religiösen und sonstigen Überzeugungen.

 

Nicht allein den letzten Weg gehen

26-08-2015

So titelt die Westdeutsche Allgemeine Zeitung in ihrer Velberter und Heiligenhauser Ausgabe vom 26. August 2015 einen ausführlichen Bericht über den Hospizverein Niederberg e. V.. Unseren Hinweis auf die im Herbst beginnende Ausbildung neuer Hospizbegleiterinnen und -begleiter nahm die WAZ-Redakteurin Katrin Schmidt zum Anlass, um auf mehr als einer halben Seite ausführlich über unser vielfältiges Engagement für Menschen in Ihrer letzten Lebensphase zu berichten.

 

Hospizverein - Was machen die eigentlich?

27-01-2016

Der Begriff „Hospizverein“ weckt bei vielen Menschen zunächst einmal Ängste, Abwehr, wirft viele Fragezeichen auf und löst unterschiedliche Emotionen aus. Gedanken an die eigene Endlichkeit werden laut. Persönliche Erfahrungen mit Sterben und Tod prägen häufig die Einstellung zur Hospizarbeit. Mit unserem offenen Abend am 16. Juni haben wir unseren interessierten Gästen ausgiebig Gelegenheit gegeben, die Wirklichkeit der Hospizarbeit kennenzulernen. Viele unserer ehrenamtlich engagierten Hospizmitarbeiterinnen und -mitarbeiter berichteten sehr praxisnah von ihren Erlebnissen und Erfahrungen bei der Begleitung sterbenskranker Menschen und beantworteten die zahlreichen Fragen der Gäste.

Eingeleitet wurde der Abend mit einem Überblick in den Aufbau des Hospizverein Niederberg e. V.. Der stellvertretende Geschäftsführer Wolfgang Tamm umriss dabei das vielfältige Engagement des Vereins für Menschen in ihrer letzten Lebensphase und skizzierte das enge Zusammenwirken zwischen Vereinsmitgliedern, Vorstand, Koordinatorinnen und ehrenamtlich tätigen Begleiterinnen und Begleitern.

 

Hospizverein auf dem Stadtfest in Heiligenhaus

22-06-2015

„Ab in die neue Mitte“ war das Motto des diesjährigen Stadtfestes in Heiligenhaus. Und der Hospizverein Niederberg war mitten drin als am Sonntag entlang der neu gestalteten Hauptstraße viele Vereine Einblicke in ihr Vereinsleben gaben. Der Hospizverein hatte seinen Stand dem Schwerpunktthema „Informationen zur Patientenverfügung“ gewidmet und damit offenbar einen Volltreffer gelandet.

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen lockte das Stadtfest besonders viele Menschen an und die zahlreichen interessierten Besucher nahmen gerne die bereitgehaltenen Aufmerksamkeiten und Informationen zu unseren Beratungsangeboten an. Es war eine rund herum gelungene Veranstaltung, die dem Hospizverein und seiner wichtigen Arbeit in einer breiten Öffentlichkeit neue Beachtung verschaffen konnte. Wir danken allen Mitwirkenden für ihre besondere Einsatzbereitschaft.

 

Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie unter "Hospizverein auf dem Stadtfest in Heiligenhaus 2015".

Sterben in Würde

06-05-2015

Mit einer „Woche für das Leben“ hat die katholische Kirche aus kirchlicher Sicht zur Diskussion um ein würdevolles Sterben beigetragen. Der Hospizverein veranstaltete in diesem Rahmen am 23.04.2015 gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde St. Michael und Paulus und dem katholischen Bildungswerk im Kreis Mettmann eine Informationsveranstaltung zum Thema „Sterben in Würde“. Die informativen Impulsreferate von Fr. Ehlen von der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) und der Koordinatorin des Hospizvereins, Fr. Schyklenk, bildeten die Basis für eine intensive Diskussion mit den interessierten Gästen.

 

VERINNERUNGEN - Figurentheater zum Thema Demenz

24-06-2015

Der offene Abend am 25. März wurde gemeinsam mit der Hospizgruppe Wülfrath ausgerichtet und fand wegen der hierfür erforderlichen großen Bühne im Pfarrsaal der St. Paulus Gemeinde im 1. Obergeschoss statt. Mehr als 30 interessierte Gäste waren von der Darbietung der Künstlerin der Gruppe „Hand und Raum“ fasziniert. Die Kombination aus Schauspiel und Puppenspiel erwies sich als besonders geeignet zur Darstellung einer Mutter-Tochter-Beziehung und deren Veränderung durch die Demenz. Die therapeutische Puppenspielerin Sonja Lenneke erzählte die Geschichte in feinfühligen Bildern und Szenen und nahm dabei die belastende Situation sowohl der Menschen mit Demenz als auch der Angehörigen ernst. Das Stück berührte Tabus und schaffte Raum für eine echte Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema.

 

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2015

30-03-2015

Die diesjährige satzungsgemäße Mitgliederversammlung des Hospizverein Niederberg e. V. fand am Abend des 10. März statt. Der Vorsitzende Pfr. Peter Jansen gab den zahlreich erschienenen Mitgliedern einen Bericht über die wesentlichen Ereignisse des vergangenen Jahres und dankte den ehrenamtlich engagierten Mitwirkenden, ohne deren Arbeit der Verein seine Zielsetzung nicht verwirklichen könnte. Die für die Vereinsfinanzen zuständige Leonie Schneider und die Koordinatorin des Hospizvereins, Andrea Schyklenk, gaben für ihre jeweiligen Verantwortungsbereiche einen kurzen Bericht über die Aktivitäten und Ergebnisse. Die bereits im Vorfeld durchgeführte Kassenprüfung verlief ohne Beanstandungen, so dass der Vorstand von der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet wurde. Die Wahl der zwei stellvertretenden Vorsitzenden (Fr. Kohlstruck und Hr. Dr. Hattingen) erfolgte geheim per Stimmzettel, da sich neben den bisherigen Amtsinhabern auch Hr. Dr. Campean zur Wahl stellte. Wiedergewählt wurde Hr. Dr. Hattingen, neu in den Vorstand gewählt wurde Hr. Dr. Campean, der nun in die Position von Fr. Kohlstruck folgt. Der Geschäftsführer Hr. Droste wurde einstimmig für die nächsten 2 Jahre wiedergewählt. Auch die beiden Kassenprüfer, Herr Kleinbeckes und Herr Wieseke wurden von der Mitgliederversammlung einstimmig wiedergewählt. Ebenfalls neu in den Vorstand wurde Herr Jürgen Wosimski als Nachfolger für die aus beruflichen Gründen nicht länger zur Verfügung stehende Fr. Schneider in das Amt des Finanzvorstands gewählt. Der Verein dankt den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Judith Kohlstruck und Leonie Schneider für ihr großes Engagement und ihren vielfältigen und kompetenten Einsatz, mit dem sie die Ziele des Vereins in den vergangenen Jahren in besonderer Weise unterstützt und gefördert haben.

 

Tod und Vergänglichkeit als Thema der Literatur

13-02-2015

Unter diesem Titel stellten in unserer Reihe offener Abende am 12. Februar Tina Jäger, Ingeborg Pistor und Hans-Henning Pistor ausgewählte Texte und Gedichte von Matthias Claudius, Hermann Hesse und Elias Canetti vor, die Vergänglichkeit und Tod zum Thema haben.

 

Die drei Dichter zeigen ein gänzlich unterschiedliches Verhältnis zum Tod. Die Wirkung bei den Zuhörern war von den Vortragenden durchaus beabsichtigt, denn es ging ihnen hier nicht um Ratschläge, medizinische oder religiöse Lehren über das richtige Verhältnis zum Tod, sondern um die Behandlung des Themas in der Literatur, d.h. in einer Sprache, die nicht unsere Alltagssprache ist.

Mit ihren Ausführungen gelang es den Vortragenden in besonderer Weise, das Charakteristische dieser drei Dichter herauszuarbeiten. Angereichert wurde der Abend durch eine stimmungsvoll passende Musikdarbietung.

Weitere Fotos des Abends enthält die Fotogalerie unter „Tod in der Literatur“.

Dank an die Hospizbegleiterinnen und -begleiter

09-02-2015

Zu einem gemeinsamen Auftakt für das neue Jahr trafen sich die aktiven Hospizbegleiterinnen und -begleiter mit den Koordinatorinnen und den Vorstandsmitgliedern am Abend des 5. Februar. In seinen einleitenden Worten dankte der Vorsitzende Peter Jansen sowohl den ehrenamtlich Aktiven, als auch den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen für ihr großartiges Engagement und ihre vorbildliche Einsatzbereitschaft. Anschließend wurden in lockerer Atmosphäre und bei leckeren Speisen vom Buffet angeregte Gespräche - nicht nur zu vereinsinternen Themen - geführt und so manch intensiver Gedankenaustausch entstand zwischen den Teilnehmern. Weitere Fotos finden Sie in der Fotogalerie unter „Auftakt 2015“.

 

Besuch von der Städtischen Gesamtschule Velbert-Mitte

24-06-2015

Am 20. Januar war der Hospizverein erneut Gastgeber für eine Klasse der Städtischen Gesamtschule Velbert-Mitte. Die Schülerinnen und Schüler waren mit ihrer Lehrerin gekommen, um sich über die besonderen Herausforderungen der Sterbebegleitung und die Ziele der Hospizbewegung zu informieren. Mit Frau Peters stand den jungen Menschen mit ihren äußerst interessierten Fragen eine der aktiven Hospizbegleiterinnen Rede und Antwort, die über eine langjährige Erfahrung verfügt und dementsprechend praxisnah berichten konnte. Im Verlauf des Besuchs entstand ein sehr angeregter Gedankenaustausch zwischen den Schülerinnen und Schülern, Frau Peters und unserer Koordinatorin Frau Schyklenk.

 

Gesprächskreis Kirche und Politik zum Thema Sterbehilfe

01-12-2014

Am 28. November 2014 war der Hospizverein Niederberg e.V. Gastgeber als MdB Kerstin Griese (Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland) und Pfarrer Peter Jansen (Krankenhausseelsorger im Klinikum Niederberg und Vorsitzender des Hospizvereins) sich im Rahmen des Gesprächskreises „Kirche und Politik“ zu einem Austausch über das Thema Sterbebegleitung oder Sterbehilfe trafen.

 

Mit mehr als 50 Gästen war die Veranstaltung sehr gut besucht. Kerstin Griese, Initiatorin des Gesprächskreises, berichtete von der vierstündigen Bundestagsdebatte zu diesem ethischen Thema und stellte die Kerninhalte des von ihr erarbeiteten Positionspapiers vor. In den Ausführungen von Peter Jansen wurden die heutigen Möglichkeiten der Begleitung sterbender Menschen durch den Hospizverein aufgezeigt und durch praxisnahe Schilderungen der speziellen ambulanten Palliativversorgung ergänzt.

 

Die anschließende lebhafte Diskussion verdeutlichte das weite Spektrum der ethischen und rechtlichen Fragen zu den verschiedenen Formen der Sterbehilfe mit den sich zwangsläufig ergebenden Gewissenskonflikten. Menschen wollen über ihr Lebensende selbst bestimmen und möglichst schmerzfrei sterben können. Das ist in der derzeitigen Rechtslage in Deutschland in den weitaus meisten Fällen mit Unterstützung der Palliativ- und Hospizarbeit bereits ganz legal möglich.

 

Ein Verbot von gewerbsmäßig organisierten Sterbehilfevereinen sei der zweite Schritt, zunächst ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten und sind sowohl die Palliativmedizin als auch die Hospizvereine erheblich auszubauen, meint Kerstin Griese in Hinblick auf die für 2015 geplanten Gesetzesvorhaben des Bundestages.

 

Weitere Fotos finden Sie in der Fotogalerie unter "Gesprächskreis Kirche und Politik"

Ein Abend des gemeinsamen Gedenkens

24-06-2015

Zur Ruhe kommen und den Raum dafür schaffen um noch einmal der Verstorbenen zu gedenken, die wir kennenlernen und ein Stück ihres Weges begleiten durften, das war das Ziel des Abschiedsabends am 6. November. Wie in den vergangenen Jahren trafen sich die Angehörigen und die Hospizbegleiterinnen und -begleiter nach einer kurzen Andacht in der St. Pauluskirche für ein gemeinsames Gedenken in den Räumen des Hospizvereins. Jeder der 42 Verstorbenen, die im vergangenen Jahr durch den Hospizverein Niederberg begleitet wurden, erhielt als bleibendes Andenken eine stilisierte Lebenslinie mit seinem Namen in unserem eigens für diesen Zweck gestalteten Kunstwerk (Foto).

 

Besuch vom Geschwister-Scholl Gymnasium

24-06-2015

Am Freitag, den 31. Oktober waren 22 Schülerinnen und Schüler einer 9. Klasse des Geschwister-Scholl Gymnasium mit ihrem Lehrer und der Schulsozialarbeiterin zu Gast in den Räumen des Hospizvereins. Nach ausführlichen Informationen über die Ziele der Hospizbewegung und die besonderen Aufgaben der ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter entstand eine sehr angeregte und spannende Diskussion mit den Teilnehmern. Das Gymnasium will derartig informative Exkursionen auch in den nächsten Jahren gerne wieder durchführen.

 

Interessante Neuzugänge in der Hospizbibliothek

24-06-2015

Die Bibliothek des Hospizvereins hat die abgebildeten Bücher aktuell neu aufgenommen und stellt sie Ihnen gerne leihweise zur Verfügung.

 

„Glücklich sterben“ von Hans Küng, Verlag Piper

Hans Küng verbindet frühere Texte über das Sterben mit seinen Glaubensüberzeugungen und theologischen Einsichten zu einer klaren Position: »Glücklich sterben« im Sinne von Hans Küng hat nichts mit »Selbstmord« zu tun, sondern meint ein menschenwürdiges Ende des Lebens.

Bislang galt gerade für Christen das absolute Verbot der Selbsttötung, unter welchen Umständen auch immer. Nun legt Hans Küng dar, dass er es für jeden Menschen erlaubt hält, sein Leben zu beenden, wenn es unerträglich ist. Und diese Meinung vertritt er nicht obwohl, sondern weil er gläubiger Christ ist, gerade weil er glaubt, dass der Tod nicht das Ende ist. Hans Küng fragt: Muss man immer alles aushalten, bis zum Schluss?

Seit Langem ist in ihm die Überzeugung gewachsen, dass niemand zu einer solchen Existenz gezwungen sein muss. Ein Buch voller Argumente für eine realistische und trostreiche Sicht des Sterbens.

 

„selbst bestimmt sterben“ von Gian Domenicio Borasio, Verlag C. H. Beck

Ein Buch, das zum Nachdenken über die eigene Einstellung zum Leben und zum Sterben anregt. Es bietet keine Patentrezepte – wohl aber konkrete Hinweise darauf, wie man sich auf die letzte Lebensphase so vorbereiten kann, dass sie den eigenen Wünschen entspricht. Gian Domenico Borasio erläutert in klar verständlicher Sprache, worauf es auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Lebensende wirklich ankommt.

Die derzeit wieder aufflammende Debatte über das Lebensende wird auf unverantwortliche Weise auf die Frage nach Euthanasie bzw. Suizidhilfe reduziert. Dabei betreffen diese Möglichkeiten, aus dem Leben zu scheiden, selbst dort wo sie gesetzlich erlaubt werden, nur einen winzigen Teil der Bevölkerung. Was ist aber mit der riesengroßen Mehrheit an Menschen, für die es nicht darum geht, den eigenen Todeszeitpunkt selbst bestimmen zu wollen? Was bedeutet „selbstbestimmtes Sterben“ in der modernen Gesellschaft? Und was hat es mit all diesen verwirrenden Begriffen auf sich, die durcheinandergebracht werden: aktive, passive, indirekte Sterbehilfe, Behandlungsabbruch, Suizidhilfe und so weiter?

Der Autor schöpft aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung im Betreuen und Begleiten von Schwerstkranken und Sterbenden, um mit vielen weit verbreiteten Missverständnissen aufzuräumen. Ausgehend von den neuesten wissenschaftlichen Studien führt das Buch den Leser Schritt für Schritt dazu, seine ganz eigenen Vorstellungen über das Lebensende zu entwickeln, und beschreibt Mittel und Wege, um diesem Ziel – trotz aller Hindernisse – möglichst nahe zu kommen.

 

„Palliative Pflege von Menschen mit Demenz“ von Stephan Kostrzewa, Verlag Huber

Passend zu seinem Vortrag bei unserem Offenen Abend am 9. Oktober steht nun auch das zugehörige Fachbuch von Herrn Kostrzewa in unserer Hospizbibliothek zur Verfügung.

Ein praxisorientiertes Handbuch zur palliativen Pflege, das einfühlsam das „Leben in einem permanenten Augenblick“ von Menschen mit einer Demenz beschreibt und zeigt, wie Pflegende sterbende demenzkranke Menschen pflegen, unterstützen und begleiten können.

Die Lektüre dieses Buches ist für alle mit diesem spezifischen Thema befassten Menschen absolut empfehlenswert. Es ist abwechslungsreich, übersichtlich, lehrreich und gut strukturiert.

Offener Abend zur Pflege von Menschen mit Demenz

05-12-2014

Dem Hospizverein ist es gelungen, mit Herrn Stephan Kostrzewa eine herausragende Persönlichkeit auf dem Gebiet der Pflege Demenzkranker als Referenten für die Reihe offener Abende zu gewinnen.

 

Am Abend des 9. Oktober sprach Herr Kostrzewa zum Thema „Herausforderndes Verhalten bei Menschen mit Demenz – Herausforderung an eine gute palliative Versorgung“ vor mehr als 60 Teilnehmern. Wegen der erwarteten großen Resonanz fand diese Veranstaltung nicht in den Räumen des Hospizvereins, sondern im Pfarrsaal der St. Paulus Gemeinde statt.

 

Herr Kostrzewa vermittelte die vielfältigen Aspekte dieses schweren und durchaus auch Angst auslösenden Themas mit wunderbarer Leichtigkeit ohne ihm dabei die Ernsthaftigkeit zu nehmen. Seine Ausführungen boten dem sehr interessierten Zuhörerkreis fundiertes Fachwissen rund um das Thema der palliativen Versorgung und Pflege von Menschen mit Demenz. Mit seinen praktischen Erfahrungen und Hintergrund­infor­mationen konnte Herr Kostrzewa den zahlreich anwesenden Fachkräften aus diversen Pflegeeinrichtungen darüberhinaus wertvolle Tipps für ihre tägliche Arbeit mitgeben.

 

Im Anschluss an den Vortrag beantwortete der Referent noch etliche Fragen der Teilnehmer und konnte insbesondere auch betroffenen Angehörigen viele Denkanstöße für den Umgang mit ihren jeweiligen Situationen geben.

 

Das Foto oben zeigt Herrn Kostrzewa mit Frau Schyklenk, der Koordinatorin des Hospizvereins, die diesen sehr informativen Abend initiiert hat. Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie unter "Offener Abend zur Pflege von Menschen mit Demenz".

Die Künstlerinnen waren anwesend ...

06-09-2014

als am 6. und 7. September die Werke von Erika van Nahl und Christine Stocker in den Räumen des Hospizvereins ausgestellt wurden. Frau van Nahl, die sich bereits seit vielen Jahren im Hospizverein Niederberg ehrenamtlich engagiert und seit nunmehr drei Jahren das „Offene Trauercafe“ betreut, präsentierte gemeinsam mit Frau Stocker die Ergebnisse ihrer künstlerischen Arbeiten. Nicht wenige der ausdruckstarken Bilder, die die Besucher zu viel Lob und Anerkennung veranlassten, fanden kurzerhand einen neuen Besitzer.

 

Offener Abend zum Themengebiet Bestattungen

24-06-2015

Herr Engel vom Bestattungshaus Huben gestaltete den offenen Abend am 4. September sehr informativ und gab dem interessierten Zuhörerkreis in einem sehr lebendigen Vortrag einen aktuellen Überblick, welche Bestattungsformen auf den Velberter und Heiligenhauser Friedhöfen angeboten werden und welche Auswirkungen die jüngsten Änderungen der gesetzlichen Vorschriften haben. Seine Ausführungen waren von großer Sachkunde und langjähriger Erfahrung geprägt, was insbesondere auch an seinen Antworten auf die zahlreichen Fragen deutlich wurde. Ein gut besuchter und sehr gelungener offener Abend, der einmal mehr zeigte, dass die Themen rund um das Lebensende einen festen Platz in unserer Gesellschaft einnehmen.

 

Hospizverein Niederberg zeigt Flagge

13-08-2014

Um bei künftigen Veranstaltungen, wie z. B. der Ehrenamtsbörse, für jedermann gut erkennbar zu sein, verfügt der Hospizverein seit jüngstem über eine sogenannte „Beach-flag“. Bei Bedarf signalisiert die neue Flagge auch die Präsenz in unseren Räumen an der Poststraße 193 (wie hier bei der ersten Testinstallation mit Frau van Nahl und Frau Schyklenk zu sehen ist).

 

Ein offener Abend zum Thema Ängste und Panik

11-07-2014

Dirk Bungart berichtete am 10. Juli im Rahmen eines offenen Abends über seine Erlebnisse zum Thema Ängste und Panik. Die zahlreich erschienenen Gäste folgten interessiert seinen Ausführungen, in denen er mit großer Offenheit über krankhafte Ängste und die Nähe zur Depression sprach. Er ermunterte den Zuhörerkreis, betroffenen Menschen frühzeitig zur Annahme von Hilfsangeboten zu raten. Gerade die Angebote von Selbsthilfegruppen seien eine große Hilfe, wenn Menschen den Weg aus einer Angstspirale finden wollen.

 

In Velbert wird es ab dem 8. September diesen Jahres eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit krankhaften Ängsten und Panikattacken geben. Hilfesuchende können sich vorab im Klinikum Niederberg informieren.

Neues Befähigungsseminar zur Sterbebegleitung abgeschlossen

12-06-2014

Bereits am 18.05.2014 endete das jüngste Befähigungsseminar für ehrenamtliche Sterbebegleiter, das erneut in enger Kooperation mit der Hospizgruppe Wülfrath erfolgreich durchgeführt wurde. Für den Hospizverein Niederberg konnten 5 neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen werden. Nach einer intensiven gemeinsamen Zeit der Auseinandersetzung mit den Themen Tod und Sterben waren die insgesamt 11 Kursteilnehmer stolz, ihre Zertifikate zu erhalten.

 

Jubiläum im Offenen Trauercafe

12-06-2014

Seit nunmehr 3 Jahren gibt es das Offene Trauercafe des Hospizverein Niederberg e. V.. Die Entstehung dieses Angebots geht auf eine Initiative von Frau van Nahl zurück, die mit ihrer Idee auf ein positives Echo trifft und damit allen Menschen, die einen schweren Verlust erlitten haben, den Kontakt mit Gleichgesinnten auf einfache Art ermöglicht. Unter dem Beifall der anwesenden Gäste des Trauercafes gratulierte heute die stellvertretende Vorsitzende des Hospizvereins, Judith Kohlstruck (rechts) der Initiatorin und Organisatorin Erika van Nahl (Mitte) und der tatkräftigen Helferin Frau Biesterfeld (links). Beiden Damen wurde im Namen des gesamten Vorstands für ihren großen Einsatz gedankt und ein kleines Blumengeschenk überreicht.

Das Offene Trauercafe ist regelmäßig am ersten und dritten Sonntag im Monat in der Zeit von 15 bis 17 Uhr in den Räumen des Hospizverein Niederberg in der Poststraße 193 in Velbert geöffnet. Darüber hinaus gibt es - nach Vorankündigung z. B. an Feiertagen - zusätzliche Termine.

Jeder Mensch, der trauert oder einen großen Verlust erlitten hat, ist herzlich willkommen.


Das Wetter machte der „Ehrenamtsmeile“ schwer zu schaffen

21-05-2014

Wegen des anhaltend regnerischen Wetters wurden die zahlreichen Stände auf der Velberter Ehrenamtsbörse am vergangenen Samstag (10. Mai) leider nur wenig frequentiert. Anders als in den letzten Jahren fand die Veranstaltung diesmal als sog. „Ehrenamtsmeile“ entlang der Friedrichstraße im Freien statt. So konnten die anwesenden Hospiz­begleiterinnen am Informationsstand des Hospizvereins nur einzelne Passanten über die ehrenamtliche Arbeit im Hospizverein informieren. Die Stimmung war aber trotz der miserablen Witterung sehr gut. Wir danken allen Mitwirkenden für ihre besondere Einsatzbereitschaft (auf dem Foto ist die Standbesatzung des Nachmittags zu sehen).

 

Großzügige Spende der BRUNATA-Gebietsvertretung Martin Eckel

12-06-2014

Hoch erfreut zeigten sich die Vertreter des Hospizverein Niederberg e.V. über eine überaus großzügige Spende der BRUNATA-Gebietsvertretung Martin Eckel. Herr Martin Eckel persönlich nahm den herzlichen Dank und die symbolische Spendenbescheinigung bei einem kurzen Besuch in den Räumen des Hospizvereins aus den Händen der Koordinatorin Andrea Schyklenk und des stellvertretenden Geschäftsführers Wolfgang Tamm entgegen.

Aus Anlass des 40-jährigen Firmenjubiläums hatte Herr Eckel seinen Gratulanten - darunter zahlreiche namhafte Geschäftspartner der Martin Eckel GmbH - statt der üblichen Geschenke eine entsprechende Spende für den Hospizverein Niederberg e. V. nahe gelegt, so dass insgesamt nahezu 5.000,-€ Spendensumme als Ergebnis dieser großherzigen Aktion auf unserem Konto eingegangen sind.

 

Wir freuen uns sehr und sagen herzlichen Dank!

Musiktherapeutin Iris Valentin zu Gast beim offenen Abend

12-06-2014

Die Musik- und Sozialtherapeutin Iris Valentin, die seit mehreren Jahren auf der Palliativ Station im Klinikum Niederberg in Velbert arbeitet, gab am 10. April im Rahmen eines offenen Abends den zahlreich erschienenen Gästen einen überaus interessanten Einblick in die Wirksamkeit und das Potential der Musiktherapie.

Anhand praktischer Beispiele ließ Frau Valentin die Teilnehmer erleben, wie Musik durch Klang, Rhythmus, Melodie, Dynamik und Form auf Körper, Seele und Geist wirkt. Gerade in den Bereichen der Hospizarbeit kann Musik auf vielfältige Weise als Brücke für eine erweiterte Kommunikation eingesetzt werden und so Betroffenen und deren Angehörigen helfen, unausgesprochenes mitzuteilen und die Linderung von Schmerzen zu fördern.

Mit ihren praxisorientierten Informationen und ihrem reichhaltigen Schatz an Erfahrungen ist es Frau Valentin in besonderer Weise gelungen, einen äußerst informativen und unterhaltsamen Abend zu gestalten.

Weitere Fotos finden Sie in der Fotogalerie unter "Offener Abend: Musiktherapie".

Jahreshauptversammlung 2014

28-03-2014

Die diesjährige satzungsgemäße Mitgliederversammlung des Hospizverein Niederberg e. V. fand am 27. März statt.

Sowohl der Vorsitzende Pfr. Peter Jansen, als auch die für die Vereinsfinanzen zuständige Leonie Schneider und die Koordinatorin des Hospizvereins, Andrea Schyklenk gaben den versammelten Mitgliedern für ihre jeweiligen Verantwortungsbereiche einen Bericht über die wesentlichen Ereignisse und Ergebnisse des vergangenen Jahres. Sie richteten dabei ihren speziellen Dank an die vielen ehrenamtlich engagierten Mitwirkenden, ohne deren Arbeit der Verein seine Zielsetzung nicht verwirklichen könnte.

Im Anschluss wurde der Vorstand von der Mitgliederversammlung entlastet.

Bei den zur Wahl anstehenden Vorstandspositionen (1. Vorsitzender und Finanzen) wurden sowohl Herr Jansen, als auch Frau Schneider einstimmig für die nächsten 2 Jahre wiedergewählt. Neu in den Vorstand wurde Herr Wolfgang Tamm für die bisher unbesetzte Position des stellvertretenden Geschäftsführers gewählt.

Auch die beiden Kassenprüfer, Herr Kleinbeckes und Herr Wieseke wurden von der Mitgliederversammlung für weitere 2 Geschäftsjahre einstimmig wiedergewählt.

Männer Trauern anders

12-06-2014

Am Abend des 26. März 2014 war der Autor Dr. Martin Kreuels zu Gast im Hospizverein. In der Reihe offener Abende hatte der Hospizverein diesmal zum Thema „Männer trauern anders“ eingeladen.

Dr. Martin Kreuels, der sich als Autor verschiedener Bücher zu diesem speziellen Thema einen Namen gemacht hat, trug den zahlreich anwesenden Gästen Passagen aus seinem Buch

"17 Jahre wir: Heike ist gegangen" vor.

Die sehr persönlichen Inhalte und besonders die Offenheit, mit der die Trauer in allen Phasen beschrieben wurde, motivierte die Zuhörer im Anschluss an die Lesung zu vielfältigen Fragen, die der Autor gerne und ausführlich beantwortete. In den verschiedenen Diskussions­beiträgen der Gäste wurden dann auch Unterschiede zwischen Männern und Frauen bei der Trauerarbeit deutlich.

 

Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie unter „Männer trauern anders“.

Selbstbestimmt bleiben

10-03-2014

Die Stiftung Warentest widmet in der jüngsten Ausgabe ihrer Zeitschrift „test“ (März 2014) dem Themenfeld „Patientenverfügung“ einen 4-seitigen Artikel.

Um bis zum Lebensende selbstbestimmt bleiben zu können, empfehlen die Autoren des Artikels, dass sich jeder rechtzeitig um die notwendigen Vorsorgeformulare kümmert. Und sie verweisen auf die meist ehren­amtlichen Beratungsangebote der verschiedenen Institutionen, wie z. B. Kirchen, Hospize und Wohlfahrtsverbände.

Der Hospizverein Niederberg hat allein im Jahr 2013 mehr als 100 Beratungsgespräche zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht durchgeführt. Einzelheiten zu unserem Beratungsangebot zum Thema Patientenvorsorge finden Sie unter "Unsere Angebote" -> "Beratung". Wir freuen uns über Ihr Interesse.

 

Büchervorstellung kam gut an

24-02-2014

Eine ganz persönliche Vorstellung von Büchern aus der Hospiz-Bibliothek fand am vergangenen Donnerstag in den Räumen des Hospizvereins statt. Drei aktive Hospiz-Mitwirkende hatten sich insgesamt 7 Bücher ausgesucht, die sie den Gästen des Abends in engagierter Form ans Herz legten.

Vom Sachbuch über einen Roman bis hin zum Bilderbuch reichte die Palette der vorgestellten Bücher, die allerdings eines gemeinsam hatten: Sie alle handelten von Sterben, Tod und Trauer. Trotz dieses Themenschwerpunktes gab es für die Gäste genügend Gelegenheiten zu schmunzeln, denn die Akteure verstanden es in besonderer Art, auch die humorvollen Facetten der Literatur herauszustellen. Das Feedback der Gäste zu dieser Art "Offenem Abend" war durchweg sehr positiv, so dass es in Zukunft sicher eine weitere Büchervorstellung geben wird. Wir werden Sie an dieser Stelle rechtzeitig darüber informieren.

Auffrischung der Kenntnisse in Erster Hilfe

24-06-2015

Acht Mitglieder des Hospizvereins nutzten gemeinsam mit Mitarbeiterinnen des Johanniterheims am 12. Februar das Angebot der Johanniter-Unfall-Hilfe, an einem eintägigen Erste-Hilfe-Training teilzunehmen. Die Schulung fand in den Räumen des Johanniterheims in der Cranachstraße statt. Mit dem hier erworbenen Wissen sind die Teilnehmer für nahezu alle Notfälle, die sich jederzeit im privaten und beruflichen Umfeld ereignen können, gut gerüstet.

 

Ausbildung zur Sterbebegleitung erfolgreich abgeschlossen

30-01-2014

Insgesamt 11 neue Hospiz-Begleiterinnen und Begleiter sind in einer gemeinsam mit dem Hospizverein Wülfrath organisierten Seminar-Reihe erfolgreich qualifiziert worden. Sie erhielten im Rahmen des Neujahrsempfangs ihre Zertifikate aus der Hand von Pfr. Peter Jansen und den Koordinatorinnen Andrea Schyklenk und Beate Krüger.

 

Die Ausbildung wurde in bewährter Form vom Hospizverein Niederberg durchgeführt und war bereits im November vergangenen Jahres gestartet. Sie bestand aus 4 Seminarblöcken und einem Praktikum, was die Teilnehmer im Klinikum Niederberg absolvierten.

 

Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie unter "Neujahrsempfang 2014".

Neujahrsempfang 2014

30-01-2014

Am Samstag, dem 25.Januar fand der Neujahrsempfang des Hospizvereins statt. Zahlreiche Freunde und Förderer des Hospizvereins Niederberg waren in den Gemeindesaal der St. Paulus-Gemeinde in der Poststr. 193 gekommen, um von den laufenden und geplanten Aktivitäten des Vereins zu hören und sich in lockeren Gesprächen auszutauschen. Der 1. Vorsitzende Pfr. Peter Jansen spannte in seiner kurzen Rede einen Bogen von den Ereignissen des vergangenen Jahres zu den vor uns liegenden Herausforderungen und richtete seinen speziellen Dank an die vielen ehrenamtlich engagierten Mitwirkenden, ohne deren Arbeit der Verein nicht existieren könnte.

 

Musikalisch wurde die Veranstaltung in hervorragender Weise von den Sängerinnen und Sängern des Gospel-Chors "Enjoy Gospel" begleitet, die mit ihren engagierten Darbietungen der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen gaben.

 

Weitere Bilder finden Sie in der Fotogalerie unter "Neujahrsempfang 2014" .

Melaten-Friedhof

17-02-2014

Ein Besuch auf dem Melaten-Friedhof in Köln stand am Samstag, den 7. September auf dem Programm einer Tagesfahrt der Begleiterinnen und Begleiter sowie der Koordinatorin und der Vorstandsmitglieder des Hospizvereins. Im Rahmen einer sehr informativen und sachkundigen Führung wurden die Besonderheiten dieses Friedhofs und der dort beigesetzten Prominenten mit einer guten Portion Lokalkolorit vorgestellt.

 

Weitere Bilder enthält die Fotogalerie unter "Melaten-Friedhof in Köln".

Realschule Heiligenhaus spendet 5000 Euro für den Hospizverein Niederberg

18-02-2014

Der Scheck wurde der Koordinatorin, Frau Schyklenk und dem 1. Vorsitzenden, Herr Pfarrer Jansen von der Realschule Heiligenhaus, durch die Konrektorin Frau Lux überreicht.

 

Hospizbegleiter besuchten das Museum für Sepulkralkultur in Kassel

17-02-2014

Der Hospizverein Niederberg unternahm kürzlich einen Tagesausflug nach Kassel. Die insgesamt 12 Teilnehmer, zum größten Teil langjährige Hospizbegleiter, aber auch der Vorsitzende Pfarrer Peter Jansen, der Geschäftsleiter Wolfgang Droste und die Koordinatorin des Hospizvereins Andrea Schyklenk machten sich am frühen Morgen gemeinsam auf den Weg in die Documenta-Stadt, um das dortige Museum für Sepulkralkultur zu besuchen.

Dieses wurde 1992 eröffnet und beschäftigt sich auf einmalige Weise mit den Themen Tod und Sterben. In seiner Dauerausstellung präsentiert das Museum Gegenstände, Artefakte und Gemälde welche den Umgang mit dem Tod in den vergangenen Jahrhunderten, aber auch in verschiedensten Kulturen darstellen. Darüber hinaus werden unterschiedliche Vorstellungen von der Bedeutung des Todes und vom Jenseits, unter Berücksichtigung religiöser und kultureller Traditionen thematisiert.

Die Dauerausstellung des Museums für Sepulkralkultur ist in zwei Themengruppen unterteilt. Während sich die erste Abteilung den Themen Sterben, Tod und Bestattung widmet, werden in der zweiten Abteilung die Themen Friedhof und Grabmal dargestellt.

Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer von der Darstellung des historischen Wandels europäischer Bestattungs- und Trauerriten, welche mit Hilfe unterschiedlichster Ausstellungsstücke, wie Bücher, Kleidungsstücke und Kunstgegenstände visualisiert wurde.

Die Ausstellung traditioneller Trauerkleidung und die strikt vorgeschriebene Dauer der offiziellen Trauerzeit wirkte auf die Teilnehmer befremdlich „Es ist doch schön, dass sich da was verändert hat. Ich könnte es mir nicht vorstellen, über Monate oder gar Jahre hinweg diese triste Kleidung zu tragen. Das verstärkt und verlängert den Prozess der Trauer doch zusätzlich.“

Zahlreiche, im Museum ausgestellte Schriftstücke, Radierungen und Ölgemälde aus der Frühen Neuzeit zeigen auf, dass die Tabuisierung der Themen Tod, Sterben und Trauer eine moderne Entwicklung ist. Eine Entwicklung, welcher der Hospizverein mit seiner Tätigkeit entgegenzuwirken gesucht. „Zu früherer Zeit war die Vergänglichkeit des Menschen, durch Kriege, Hungersnöte und unheilbare Krankheiten scheinbar so präsent, dass sich ein jeder damit auseinander setzen musste. Man konnte sich vor dieser Thematik gar nicht verschließen. Der Tod wurde als natürlicher Bestandteil des menschlichen Daseins angenommen.“ Ausstellungsstücke des Museums, aus der Zeit des Mittelalters bis hin zu solchen aus der Gegenwart führen dem Besucher vor Augen, dass auch die Gestaltung der Grabstätten und Särge einem wesentlichen Wandel unterlag. Im Laufe der Zeit wurde der Fokus zusehends auf eine individuellere Bestattung gelegt. Die Särge wurden beispielsweise gerade in der Mitte des 20. Jahrhunderts äußerst modern, zumeist bunt und künstlerisch, manchmal nahezu futuristisch gestaltet. Eines wird bei der Betrachtung der Ausstellungsexponate jedoch auch offenbar: Bereits seit der Frühzeit bis in die Gegenwart, ist die Möglichkeit auf eine schmuckvolle Bestattung des verstorbenen Angehörigen untrennbar mit einem gewissen Maß an finanziellem Wohlstand verbunden.

Die Gruppe zeigte sich im Speziellen fasziniert von einem im Museum ausgestellten Diamanten, welcher aus menschlicher Asche gewonnen wurde. Dies sei zwar „wissenschaftlich erklärbar“,  läge jedoch „außerhalb der menschlichen Vorstellungskraft.“

Mit großem Interesse wurden auch die Verweise auf verschiedenste Kulturen und Traditionen angenommen. Exponate aus der muslimischen, jüdischen, afrikanischen, mittelamerikanischen und asiatischen Kultur verdeutlichen den differenten Umgang der Kulturen mit der Vergänglichkeit der Menschen. Masken und Puppen exemplifizieren buddhistische und mexikanische Feste, welche seit mehreren Jahrhunderten begangen werden um der Verstorbenen zu gedenken.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen und einem anschließenden Kaffeetrinken bei sonnigem Herbstwetter ließen die Teilnehmer den Ausflug gemütlich und die Eindrücke des Museums reflektierend ausklingen.

Zertifikatsverleihung an die neuen Hospizbegleiter/innen

18-02-2014

Im Rahmen einer Feierlichkeit wurden kürzlich die frisch ausgebildeten Hospizbegleiter in den Räumen des Hospizverein Niederberg geehrt. Die sieben Teilnehmer/innen der Begleiterseminare wurden in den letzten fünf Monaten zur Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen befähigt und sind nun höchst motiviert dazu bereit, in das Ehrenamt zu starten.

In insgesamt 72 Stunden erlernten sie unter anderem Fertigkeiten in Kommunikation und Gesprächsführung, die Grundlagen der Trauerbegleitung und den Umgang mit den Themen Verlust und Trauer.

Aus ganz unterschiedlichen Gründen wurden die Teilnehmer dazu bewogen, die Ausbildung zum Hospizbegleiter zu absolvieren um in Zukunft sterbenden Menschen und deren Familien beizustehen. „Ich habe so ein schönes Leben, dass ich etwas von meiner Dankbarkeit weitergeben möchte“, erklärt eine Teilnehmerin. Doch auch berufliche Hintergründe oder persönliche Erfahrungen mit einer schweren Krankheit und der Auseinandersetzung mit dem Thema Tod, werden als Beweggründe genannt. Ein Ziel ihrer zukünftigen Arbeit sei es auch, „dazu beizutragen, dass das Thema Sterben nicht länger tabuisiert wird.“

Der Einladung zur Zertifikatsverleihung waren neben den neuen Hospizbegleitern und ihren Angehörigen auch jene nachgekommen, die bereits seit längerem ehrenamtlich für den Hospizverein tätig sind. Nach der feierlichen Zertifikatsübergabe durch den Vorsitzenden Pfarrer Peter Jansen und der Koordinatorin des Hospizvereins Frau Andrea Schyklenk, klang der Abend gemeinschaftlich und vorweihnachtlich, bei Sekt und Gebäck aus.

8. Befähigungskurs für Hospiz-Begleiter/innen erfolgreich abgeschlossen

18-02-2014

Am 19. März 2009 fand im Wohnzimmer der Palliativstation des Klinikum Niederberg die Zertifikatsübergabe an die Absolventen/innen des 8. Befähigungskurses für die Begleitung Sterbender statt.

Eine Besonderheit ist, dass die ehrenamtlichen Helfer/innen zukünftig sowohl auf der Palliativstation im Klinikum Niederberg als auch im ambulanten häuslichen Bereich für den Hospizverein Niederberg tätig sein werden. So kann erstmals eine kontinuierliche Begleitung im Wechsel zwischen stationär und ambulant und umgekehrt angeboten werden.

Der 72 Stunden umfassende Kurs wurde von erfahrenen Dozenten/innen des Hospizverein Niederberg e.V. geleitet.

Die Mitglieder sowie der Vorstand des Hospizverein Niederberg e.V. und das Personal der Palliativstation des Klinikum Niederberg gratulieren den neuen Hospizbegleitern und freuen sich über die Verstärkung, die sie nun bekommen.

Hoher Besuch im Hospizverein

18-02-2014

Am Mittwoch, 21.Mai 2008 besuchte seine Exzellenz, Weihbischof Dr. Rainer Woelki vom Erzbistum Köln den Hospizverein Niederberg e.V. und informierte sich über die Arbeit der ehrenamtlichen Sterbebegleiter/innen (auf dem Foto v. l. n. r.: Hr. Büttgen, Hr. Droste, Fr. Schyklenk, Weihbischof Dr. Woelki).

 

Besucherzähler
Online:
1
Besucher heute:
4
Besucher gesamt:
10025
Zugriffe heute:
16
Zugriffe gesamt:
25719
Zählung seit:
 2016-01-27